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Feuer machen wie ein Profi: So gelingt es richtig

Ein gutes Feuer zu machen, ist gar nicht schwer - vorausgesetzt man verwendet das richtige Holz und schichtet es richtig übereinander.
Mit etwas Vorbereitung genügt ein einziges Streichholz, um das Holz zu entzünden.

Die Grundlage: Trockenes Reisig

Am Anfang benötigt man eine große Menge Reisig. Damit sind dünne Ästchen von Nadelbäumen, beispielsweise von Fichten oder Tannen gemeint. Beim Sammeln gilt: Niemals Äste von lebenden Bäumen abbrechen. Für uns Pfadfinder gilt: Es wird ausschließlich bereits am Boden liegendes, trockenes Holz verwendet.

Hat man mehrere Hand voll Reisig gesammelt, dann wird es gut zusammengedrückt und in die Feuerstelle gelegt.

Auf das Reisig kommen nun etwas dickere Stöcke. Sie werden rundum angeordnet, sodass ein pyramidenartiger Aufbau entsteht. Danach kommt die nächst dickere Schicht und immer so weiter.

Wenn der Aufbau gelungen ist, dann genügt ein einziges Streichholz um das Reisig zu entzünden. Da die Flammen immer nach oben brennen, entzünden sich nach und nach die darüber liegenden Schichten und es entsteht ein richtiges Feuer.

 

Auf das richtige Holz kommt es an

Nicht jedes Holz eignet sich für einen guten Feueraufbau. Hier ein kurzer Überblick, welches Holz nicht verwendet werden sollte:

Morsches oder mit Moos bewachsenes Holz sollte nicht verwendet werden. Es besitzt kaum Brennwert und sorgt häufig für viel Rauch, ohne richtig zu brennen.

Sehr frisches Holz eignet sich ebenfalls schlecht. Es enthält noch viel Feuchtigkeit und qualmt stark. Frisches Holz erkennt man beispielsweise daran, dass noch gründe oder welke Blätter an den Stöcken sind.